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Sonderpassagiere

Kinder bis zum zweiten Lebensjahr haben eine Ermäßigung von 90% (unter der Bedingung, dass sie keinen Anspruch auf eigenen Sitzplatz haben). Kinder vor ihrem 12. Geburtstag haben 50% Ermäßigung und können ohne Begleitung befördert werden.

Frauen mit einer komplikationslosen Schwangerschaft und im guten Gesundheitszustand dürfen ohne Bedenken fliegen. Bei Frauen, die in den nächsten vier Wochen ihr Baby erwarten, ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich, die nicht später als 7 Tage vor der Flugreise ausgestellt worden ist. Es wird den Frauen und ihren Babys bis zu 7 Tagen nach der Geburt keine Flugreise empfohlen.

Den behinderten Passagieren wird auf jeder Etappe der Flugreise volle Hilfe gewährleistet (samt der Besorgung von Rollstühlen). Beim Reisen mit einem Begleitfahrer empfiehlt sich, dies schon beim Flugscheinkauf zu melden, jedoch nicht später als 72 Stunden vor dem planmäßigen Abflug. Kranke Fluggäste sollten ein ärztliches Attest haben. Die Fluglinien können die Beförderung verweigern, wenn der Gesundheitszustand des Passagiers die Sicherheit des Fluges oder Diskomfort anderer Fluggäste beeinflussen könnte.

Information für behinderte Personen

Am 26. Juli laufenden Jahres sind die Vorschriften der Artikel 3 und 4 der Verordnung 1107/2006 vom 5. Juli 2006 des Europäischen Parlaments und des Ministerrates über Rechte der Behinderten und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität in Kraft getreten (Amtsblatt der EU L 204 vom 26.07.2006).

Auf Grund der Artikel 3 und 4 der oben erwähnten Verordnung darf ein Luftfahrtunternehmen, sein Erfüllungsgehilfe oder ein Reiseunternehmen wegen der Behinderung oder der eingeschränkten Mobilität nicht verweigern:

  • die Annahme der Buchung für einen Flug, der an einem sich auf dem Gebiet der Europäischen Union befindenden Flughafen beginnt oder endet,
  • eine behinderte Person oder Person mit beschränkter Mobilität an Bord in einem EU-Flughafen zu nehmen, falls diese Person über einen gültigen Flugschein und eine gültige Buchung verfügt.

Die einzigen Ausnahmen von den oben genannten Regeln sind Situationen, bei denen die Weigerung verursacht wurde durch:

  • Sicherheitsanforderungen
  • die Größe des Flugzeugs oder seiner Tür, die praktisch nicht ermöglichen, eine behinderte Person oder Person mit beschränkter Mobilität an Bord zu nehmen.

Das Luftfahrtunternehmen oder sein Erfüllungsgehilfe sind verpflichtet, die Öffentlichkeit über die Sicherheitsanforderungen zu informieren, die zur Beförderung von Behinderten und Personen mit beschränkter Mobilität angewendet werden, als auch über alle Beschränkungen, die die Beförderung von Behinderten oder die Beförderung von Behindertenfahrzeugen bezüglich der Größe des Flugzeugs betreffen. Auch das Reiseunternehmen soll die Öffentlichkeit informieren, welche Sicherheitsanforderungen von ihm angewendet werden und wie sind die Beschränkungen bei Flügen, die die Reisen, Ferien und Ausflüge umfassen, die das Reiseunternehmen organisiert, verkauft oder zum Verkauf anbietet.

Weigern sich ein Luftfahrtunternehmen, sein Erfüllungsgehilfe oder ein Reiseunternehmen, eine behinderte Person oder eine Person mit beschränkter Mobilität zu befördern, sind sie verpflichtet, diese Personen unverzüglich über ihre Gründe hierfür in Kenntnis zu setzen. Auf Anfrage müssen diese Gründe innerhalb von fünf Werktagen ab Datum der Forderung der Erklärung in Schriftform übermittelt werden.